Flexible Leadership Models

Führung teilbar machen.

Für Organisationen, die Teilzeitführung, Tandems und geteilte Verantwortung so gestalten möchten, dass Führung tragfähig bleibt, erfahrene Talente gebunden werden und Verantwortung klar verteilt ist.

Einordnung in den 2TOP Ansatz

Wenn Verantwortung neu verteilt wird.

Flexible Leadership Models markieren einen zentralen Übergang in der Career Journey. 2TOP gestaltet ihn so, dass Verantwortung wirksam geteilt, erfahrene Führungstalente gebunden und hohe Führungsqualität auch in Teilzeit-, Tandem- und Top-Sharing-Modellen gesichert wird.

Aktuelle Phase: Flexible Leadership Models · Fokus: Teilzeit, Tandems, geteilte Verantwortung · Ebene: Talent, Führung, Organisation

Das Equal Opportunities Programm bildet die organisationale Grundlage.

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Das Kernproblem

Flexible Führung braucht Struktur statt Einzelfalllösungen.

Viele Organisationen behandeln flexible Führung als Einzelfall: eine individuell ausgehandelte Ausnahme, ohne Vorlage. Rollen, Entscheidungsrechte, Erreichbarkeit und Vertretung bleiben ungeklärt - und damit auch der Erfolg.

So entstehen Modelle, die von einzelnen Personen abhängen statt von tragfähigen Strukturen. Verändert sich die Konstellation, verliert auch das Modell häufig seine Tragfähigkeit - und mit ihm oft ein wichtiges Talent.

Der Reframe

Aus Sonderlösungen werden Standards.

Als bewusst gestaltetes Modell zahlt sie direkt auf Talentbindung, Nachfolgefähigkeit und Führungsqualität ein - wenn Rollen, Prozesse und Zusammenarbeit strukturell verankert werden.

Business Case

Flexible Führung wird zum Wettbewerbsfaktor.

Flexible Führungsmodelle gewinnen an Bedeutung, weil Organisationen Verantwortung neu denken müssen: teilbarer, anschlussfähiger und tragfähiger für unterschiedliche Karriere- und Lebensphasen. Teilzeitführung, Tandems und geteilte Verantwortung eröffnen neue Möglichkeiten, erfahrene Talente in Führung zu halten und Führungsqualität zu sichern.

Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und Generationswechsel verstärken diese Aufgabe. Sie machen sichtbar, wie wichtig Modelle sind, die Verantwortung, Wissen und Erfahrung flexibel nutzbar machen - ohne flexible Führung auf Wissenstransfer zu reduzieren.

Verbreitung

12,6 %

der Führungskräfte in Deutschland führten 2020 in Teilzeit

Führung in Teilzeit bleibt in Deutschland die Ausnahme. Gleichzeitig zeigen sich deutliche Unterschiede: 27,7 Prozent der weiblichen Führungskräfte arbeiten in Teilzeit, bei männlichen Führungskräften sind es 4,9 Prozent. Insgesamt sind rund drei Viertel der Teilzeit-Führungskräfte Frauen.

Nachfrage und Potenzial

27,7 %

weibliche Führungskräfte in Teilzeit

4,9 %

männliche Führungskräfte in Teilzeit

67,4 %

würden ein Topsharing-Modell selbst nutzen wollen

Eine Studie zu Topsharing zeigt ein deutliches Interesse an geteilter Führung. Damit wird sichtbar: Flexible Führung ist kein Randmodell, sondern ein strategischer Ansatz, um Verantwortung tragfähiger zu verteilen und Führungsrollen anschlussfähiger zu gestalten.

Der eigentliche Hebel liegt in der Führungsarchitektur: klare Rollen, verlässliche Entscheidungslogiken und Modelle, die Verantwortung in unterschiedlichen Konstellationen wirksam machen.

Quellen: Institut der deutschen Wirtschaft / KOFA, „Wer führt in Teilzeit?“ (2024); Himmen (2019), „Topsharing: Eine Studie zum Interesse an Jobsharing auf Führungsebene“.

Warum 2TOP

Flexible Führung wird auf vier Ebenen gleichzeitig gestaltet.

Ein flexibles Führungsmodell muss zur Aufgabe, zu den beteiligten Personen und zur Organisation passen. 2TOP verbindet deshalb Rollen- und Entscheidungsarchitektur, die Begleitung von Führungskräften und Teams sowie die Verankerung in Führungs- und HR-Prozessen. So entsteht nicht nur eine Lösung für den konkreten Fall, sondern ein Modell, das im Alltag trägt und weiterentwickelt werden kann.

01

Integrierter Ansatz

Person, Führungsmodell und Organisation werden zusammen betrachtet.

Flexible Führung betrifft nicht nur Arbeitszeit und Aufgabenverteilung. Sie verändert Verantwortlichkeiten, Zusammenarbeit, Entscheidungswege und Erwartungen im Umfeld. Der 2TOP Ansatz verbindet diese Ebenen, damit das Modell weder an individuellen Absprachen noch an organisationalen Rahmenbedingungen scheitert.

02

Klare Führungsarchitektur

Verantwortung bleibt eindeutig, auch wenn Führung geteilt wird.

Rollen, Entscheidungsrechte, Schnittstellen, Erreichbarkeit und Vertretung werden verbindlich geklärt. Das schafft Orientierung für Führungskräfte, Teams und relevante Schnittstellen – und verhindert, dass Unklarheit, Doppelzuständigkeiten oder Entscheidungslücken die Wirksamkeit des Modells beeinträchtigen.

03

Umsetzung mit System

Aus dem Zielbild wird schrittweise ein tragfähiges Modell.

Die Begleitung reicht von der Klärung der Ausgangslage über die Entwicklung und Pilotierung bis zur Auswertung und organisationalen Verankerung. Erfahrungen aus der Umsetzung fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung ein. So lassen sich Risiken früh erkennen, Lösungen gezielt anpassen und erfolgreiche Modelle auf weitere Bereiche übertragen.

04

Erfahrung auf beiden Seiten

Organisationale Anforderungen und persönliche Führungsrealität kommen zusammen.

2TOP verbindet direkte Implementierungserfahrung mit eigener Führungserfahrung bis auf Vorstands- und Aufsichtsratsebene. Hinzu kommen Executive Coaching, systemische Organisationsentwicklung und wissenschaftlich fundierte Diagnostik. Dadurch entsteht ein Sparring, das sowohl die Perspektive der Organisation als auch die Realität der beteiligten Führungskräfte berücksichtigt.

Modell- und Rollenarchitektur · Pilotierung und Umsetzungsbegleitung · Verankerung in Führungs-, Talent- und HR-Prozessen · eigene Führungserfahrung bis auf Vorstands- und Aufsichtsratsebene · wissenschaftlich fundierte Methodik

Kernprogramme

Drei Bausteine, damit flexible Führung tragfähig wird.

2TOP begleitet flexible Führung von der Modellentwicklung über die Pilotierung bis zur Verankerung in Führungs- und HR-Prozessen. Einsetzbar als einzelner Baustein, als Pilot oder als integriertes Konzept - je nach Ausgangslage, Zielgruppe und Reifegrad der Organisation.

Baustein 01

Modell- und Rollenarchitektur

Für klare Verantwortung, Entscheidungsrechte und passende Modellformen

Verantwortlichkeiten, Entscheidungsrechte, Schnittstellen und passende Modellformen werden klar definiert - von Teilzeitführung, Tandem und Topsharing bis zu geteilter oder temporärer Verantwortung in besonderen Projekt-, Übergangs- oder Lebensphasen.

Fokus

  • Rollenbeschreibungen und Entscheidungsmatrix
  • Matching-Kriterien für Tandems und Topsharing
  • Erreichbarkeits-, Vertretungs- und Kommunikationsregeln
  • Optionen für temporäre Führungsmodelle

Baustein 02

Begleitung und Pilotierung

Für Führungskräfte, Tandems, Teams und relevante Schnittstellen

Coaching und Sparring begleiten Führungskräfte, Tandems und Teams in der Umsetzung. Das Modell wird im Alltag erprobt, reflektiert und angepasst - auch dort, wo Führung generationenübergreifend oder in besonderen Konstellationen geteilt wird.

Fokus

  • Coaching der Führungstandems
  • Teamkommunikation und Erwartungsklärung
  • Senior-meets-Junior-Konstellationen bei passender Ausgangslage
  • Pilotdesign, Auswertung und Anpassung

Baustein 03

Verankerung in Organisation und Prozessen

Für skalierbare Standards, Talentbindung und Nachfolgefähigkeit

Aus dem Einzelfall wird ein faires, skalierbares Modell - anschlussfähig an HR-, Talent- und Nachfolgeprozesse sowie an die bestehende Führungsarchitektur.

Fokus

  • Standards und Leitlinien
  • Anschluss an HR- und Talentprozesse
  • Skalierungsoptionen und Governance
  • Führungskultur und Organisationslernen
Wirkung

Mehr Bindung. Mehr Optionen. Mehr Führungssicherheit.

Flexible Leadership Models wirken dann, wenn individuelle Modelle und organisationale Struktur zusammenspielen. So wird flexible Führung zu einem verlässlichen Teil der Führungs- und Talentarchitektur.

Für Organisationen

  • Stärkere Bindung erfahrener Talente in unterschiedlichen Karriere- und Lebensphasen.
  • Belastbare, personenunabhängige Führungsmodelle.
  • Bessere Nachfolge- und Vertretungsfähigkeit.
  • Anschlussfähigkeit an HR-, Talent- und Nachfolgeprozesse.
  • Besserer Wissenstransfer dort, wo Verantwortung geteilt oder übergeben wird.
  • Eine Führungskultur, die Verantwortung teilbar macht.

Für Führungskräfte und Teams

  • Verantwortung übernehmen, ohne sich zu überdehnen.
  • Klarheit über Rollen, Entscheidungen und Erreichbarkeit.
  • Tragfähige Zusammenarbeit im Tandem oder geteilten Modell.
  • Sicherheit in Kommunikation und Führung.
  • Mehr Gestaltungsspielraum in unterschiedlichen Karriere- und Lebensphasen.
  • Entwicklung ohne Verzicht auf Ambition.

Wo flexible Führung strukturell gedacht wird, wird aus einer Einzellösung ein verlässlicher Teil der Führungskultur.

Nächster Schritt

Welche Lösung passt zu Ihrer Organisation?

Ob Teilzeitführung, Tandem oder geteilte Verantwortung - in einem Gespräch klären wir, welches Modell zu Ihrer Ausgangslage passt und wie es tragfähig verankert wird.